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In der Weihnachtsbäckerei: Kokosmakronen (glutenfrei)

glutenfreie Kokosmakronen

Kokosmakronen, Vanillegipferl und Linzerkuchen. Das sind meine drei Muss-Gebäcke in der Weihnachtszeit. Deshalb sitze ich auch gerade vor meinem Notebook und esse nebenher Kokosmakronen, die meine Mutter mir zum Nikolaus geschenkt hat (bekommt ihr auch noch Nikolausgeschenke?).

Woher kommen Kokosmakronen eigentlich?

Makronen kommen ursprünglich aus der arabischen Küche und wurden traditionell mit Rosenwasser, Zucker und feingeriebenen Mandeln hergestellt. Ab dem 9. Jahrhundert verbreitete sich die Rezeptur langsam auf der ganzen Welt – das erste bekannte Rezept stammt aus dem Familienkochbuch von Martha Washington, der Ehefrau des ersten US-Präsidenten George Washington. Es beinhaltete allerdings noch Rosenwasser und Moschus. Erst im 19. Jahrhundert wurde auf Moschus verzichtet und die feingemahlenen Mandeln durch Kokosraspeln ersetzt. Zu diesem Zeitpunkt begann der Kokosnusshandel durch Europa und die USA.

Als Makrone dürfen übrigens nur Mandel- und Marzipanmakronen bezeichnet werden. Alle anderen Makronenarten werden nach der jeweiligen Ölsaat benannt. Kokosmakronen, Haselnussmakronen usw. (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Leitsätze für feine Backwaren, Zugriff 06.12.2019)

Drei glutenfreie Zutaten

Das Tolle an Mamas Rezept ist, dass es nur drei Zutaten benötigt, die von Natur aus glutenfrei sind. Ich muss mich also nicht mit klebriger glutenfreier Mehlmischung rumschlagen oder einen Teig großartig kühlen oder ruhen lassen. Kokosmakronen sind richtig schnell gemacht und ein tolles Mitbringsel die kommenden Weihnachtsfeiern oder, wenn man einfach mal Lust auf etwas anderes als Schokolade und Kekse hat.

Zutaten

  • 4 Eiweiß
  • 150 g Zucker oder Vanillezucker
  • 250 g Koksraspeln

So funktioniert’s:

Das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät steif schlagen. Es ist genau richtig, wenn ihr den Eischnee mit einem Messer schneiden könnt und der Schnee nicht mehr zusammenfällt.

Zucker und Koksraspeln langsam und vorsichtig unter den Eisschnee heben.

Den Backofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit zwei Teelöffeln aus der Ei-Kokos-Zucker-Masse kleine Häufchen formen.

Anschließend 20 Minuten backen lassen, bis die Kokosmakronen golden sind.

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Ich glaube daran, dass man über alles im Leben schreiben kann. Hier tue ich das über meine Lebensmittelintoleranz. Denn nein, ich mache keine Diät, ich glaube nicht, das es für Normalos unbedingt gesünder ist, auf Weizen zu verzichten - ich möchte nur, dass andere Betroffene und ich uns wohl fühlen.

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