glutenfrei, Was ist...?
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Kürbissuppe mit Kokosmilch (und was ist in Tütensuppen?)

Mögt ihr auch Suppen? Ich esse total gerne Suppe, allerdings in eingeschränktem Maße seit ich die Weizenintoleranz habe. Ja, ich gebe es zu: Ich habe früher viele Tütensuppen gegessen.

Inzwischen mache ich das nicht mehr – warum? In Fertiggerichten und Halbfertiggerichten ist meistens Weizen, Weizenstärke oder reines Gluten enthalten. Gluten geliert, emulgiert, bindet Wasser, stabilisiert und ist auch ein guter Trägerstoff. Lebensmitteltechnologisch ist das also eine feine Sache. Für jemanden mit Zöliakie, Weizenallergie oder Weizenintoleranz ist es jedoch ganz schön blöd!

Ich lese mir daher bei Produkten, die ich noch nicht kenne, immer die Zutatenliste durch. Bei Weizen, Hartweizengries oder Weizenmehl ist ziemlich klar, dass das Produkt glutenhaltig ist. Aufpassen muss man jedoch auch bei „Stärke“ oder „modifizierte Stärke“ – dahinter versteckt sich fast immer Weizenstärke.  Wenn in einem Gericht glutenfreie Stärke enthalten ist, steht das auch meistens auf der Verpackung: Kartoffelstärke, Maisstärke oder Prima-Weizenstärke (= glutenfreie Weizenstärke).

Wer mehr zu Thema wissen möchte, kann sich die Seiten der Zöliakie Gesellschaft durchlesen.

Das ist also zum einen der Grund, warum ich selten Suppe esse, aber auch warum ich mich momentan intensiv an unterschiedlichen Suppenrezepten versuche – so weiß ich immer, was drin ist und muss mir keine Sorgen über Symptome machen. Heute stelle ich euch daher mein momentanes Lieblingsrezept vor:

Zutaten
ca. 400 g Hokkaidokürbis
Rapsöl
200 ml Gemüsebrühe (glutenfrei, z.B. von Norma oder Alnatura)
1 Dose Kokosmilch (ca. 400 ml)
1 TL Zucker
1 TL Currypulver
1 TL Ingwerpulver (Für Nicht-Vegetarier: 1 TL grüne Currypaste)
Spritzer Zitronensaft
Salz

So funktioniert’s:
Den Kürbis putzen, entkernen und in Würfel schneiden.

Tipp: Die Schale von Hokkaidokürbissen kann gegessen werden. Wenn ihr also ein scharfes Messer habt, geht das Kleinschneiden super schnell.

In einem hohen Topf Rapsöl erhitzen und die Kürbiswürfel andünsten. Einen Teelöffel Zucker hinzufügen und mit 200 ml Gemüsebrühe sowie einer Dose Kokosmilch aufgießen. Nun das Curry- und Ingwerpulver hinzufügen.

Aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe gut pürieren. Zum Schluss mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

PS: Der Kürbis kann auch gegen Karotten ausgetauscht werden. Das ist auch sehr lecker!

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Ich glaube daran, dass man über alles im Leben schreiben kann. Hier tue ich das über meine Lebensmittelintoleranz. Denn nein, ich mache keine Diät, ich glaube nicht, das es für Normalos unbedingt gesünder ist, auf Weizen zu verzichten - ich möchte nur, dass andere Betroffene und ich uns wohl fühlen.

Und was meinst du?