Fast Food DIY, vegetarisch, weizenfrei
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Fast Food DIY: Dinkel-Hamburger-Brötchen

Seitdem ich weizenintolerant bin, suche ich nach einem Pub oder Deli, das einen weizenfreien Burger im Sortiment hat. Vor einigen Monaten habe ich irgendwo gelesen, dass McDonald’s zwar mit glutenfreien Hamburger-Brötchen experimentiert, diese jedoch immer wieder verwirft. Bis es also soweit ist und auch die großen Konzerne und Fast-Food-Ketten die Lebensmittelintoleranten als Zielgruppe entdecken, backe ich selbst!

Da mich alle paar Monate die Lust auf einen Cheeseburger überkommt, habe ich mich inzwischen an unterschiedlichen Brötchenteigrezepten probiert und stelle euch heute mein Lieblingsrezept vor: Die Dinkel-Hamburger-Brötchen haben die typische weiche Konsistenz und schmecken auch sonst wie normaler Burgerbrötchen. Sie lassen sich nach dem Abkühlen außerdem super einfrieren und wieder auftauen – so hat man tatsächlich fast food.

Zutaten
170 ml warmes Wasser
1 EL Trockenhefe
40 g Butter
1 Ei
435 g Dinkelmehl
40 g Zucker
1 TL Salz
1 Eiweiß

So funktioniert’s:
Trockenhefe, Butter, Ei, Zucker, Salz und Dinkelmehl in einer Schüssel vermengen. Dann das warme Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.

Den Teig nochmals gut durchkneten und kleine Kugeln kneten (bei mir werden es ca. 12). Die Kugeln auf ein Backblech legen, etwas flach drücken und nochmal eine Stunde gehen lassen.

Jetzt das Eiweiß mit etwas Wasser verquirlen und die Rohlinge damit bestreichen. Danach bei 185 Grad Ober-/Unterhitze ca. 12-17 Minuten backen,bis sie golden sind.

Tipp: Ich belege meine Cheeseburger ganz klassisch mit einem Hackfleischpatty, gehackten Zwiebeln und saurer Gurke. Als Käse kann ich Cheddar oder Emmentaler empfehlen, den ich schon in der Pfanne auf das Patty lege, damit er schön weich wird. Zum Schluß gebe ich mittelscharfen Senf und Ketchup auf den Cheeseburger.

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Ich glaube daran, dass man über alles im Leben schreiben kann. Hier tue ich das über meine Lebensmittelintoleranz. Denn nein, ich mache keine Diät, ich glaube nicht, das es für Normalos unbedingt gesünder ist, auf Weizen zu verzichten - ich möchte nur, dass andere Betroffene und ich uns wohl fühlen.

8 Kommentare

  1. angie sagt

    Danke für die tolle Rezeptidee!
    Bei mir wurde nun auch eine Weizenunverträglichkeit festgestellt, nun werde ich testen,
    ob Dinkel für mich besser verträglich ist.
    Ich werde deinen Blog lesend begleiten 🙂
    LG Angie

  2. Julia sagt

    Danke für deinen Kommentar! Ich freue mich immer so, wenn ich Feedback bekomme 🙂
    Ich drücke dir die Daumen, dass du Dinkel verträgst. Das macht vieles leichter!
    LG,
    Julia

  3. angie sagt

    Hallo Julia,
    ja, ich habe es getestet und vertrage Dinkel sehr gut!! Das freut mich tierisch, da das Dinkelangebot
    doch recht groß ist. Heute gabe es Dinkel-Buchweizen-Pfannkuchen, sehr lecker 🙂
    LG
    Angie

  4. Hallo,

    das sieht lecker aus – allerdings hätte ich eine Frage: Kann man das Ei auch weglassen oder nur das Eigelb nehmen? Eiweiß soll ich nicht… Danke!

  5. Julia sagt

    Ich glaube, das ist gar kein Problem! Ich würde dann einfach etwas mehr Flüssigkeit nehmen. Hast du denn schon mal Eiersatz probiert? das gibt es in Reformhäusern…

    Bei Kuchen, etc. kannst du anstatt Ei einfach eine zermatschte Banane oder Apfelmus unterrühren 🙂

    LG Julia

  6. Brötchen sind gerade im Ofen – nur mit Eigelb und einem Ticken mehr Wasser, bepinselt habe ich sie mit Milch, das gibt auch eine schöne Farbe. Ich habe hier so ein Eiersatzzeug, aber noch nicht ausprobiert… Sieht schonmal gut aus!

  7. Hallo!
    Bin gerade dabei, deine Brötchen auszuprobieren :). War schon am überlegen, ob die Bauchschmerzen in Kauf nehme, und hier bei uns zum Salzhaus laufe (die machen unverschämt gute Burger), aber jetzt kann ich es selbst probieren :D!
    Habe vor etwa einem Jahr angefangen weizenfrei zu essen, nachdem ich seit meiner Kindheit jeden Tag Bauchschmerzen hatte und kein Arzt rausgefunden hat, was es war. Bin immer noch unsicher, wie ich es schaffen soll, gesund zu essen (ich soll ja abnehmen) und mich dabei nicht finanziell zu ruinieren :-/…

    LG
    Tally
    http://ta-und-ta.blogspot.de/

  8. Julia sagt

    Hallo Tally,

    wie haben dir denn die Brötchen geschmeckt und wie geht es dir inzwischen? 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

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