Backen, Lieblingsrezept, weizenfrei
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Original schwedische Zimtschnecken: Kanelbullar

Ich habe einige Zeit in Schweden studiert und dabei Kanelbullar kennen- und lieben gelernt! Früher konnte ich, wenn mich die Lust gepackt hat, einfach welche bei Ikea kaufen, inzwischen – danke, Weizenintoleranz! – backe ich immer 30 Stück vor und friere sie portionsweise ein.

Folgendes Rezept habe ich von einer schwedischen Freundin stibbitzt und an Dinkelmehl angepasst: Dinkelmehl braucht prinzipiell mehr Flüssigkeit als Weizenmehl, weswegen ich bei umgewandelten Weizenmehl-Rezepten mehr Wasser, Milch oder Eier verwende (bei Obstkuchen reibe ich auch gerne einen saftigen Apfel in den Teig).

Für den Teig
1000g Dinkelmehl

150 g Butter oder Magarine
500 ml Milch
50 g Hefe (ich nehme gerne Trockenhefe; also ein Päckchen)
150 g Zucker
1 TL Salz
1 TL gemahlener Kardamom (das gibt den typisch schwedischen Geschmack!)

Für die Füllung
75 g Butter oder Magarine
100 g Zucker oder Rohrzucker
1 EL Zimt
1 Ei zum Bestreichen
Hagelzucker nach Belieben

So funktioniert’s:

Butter schmelzen, Milch hinzufügen und auf ca. 37 Grad erwärmen. Dann die Hefe hinzufügen, auflösen
und Zucker, Salz und Kardamom einrühren. Die Flüßigkeit mit dem Mehl vermischen und den Teig glatt kneten.

Dann den Teig ca. 40 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Vor dem ausrollen den Teig nochmal gut durchkneten und in drei Teile teilen. Jeden Teil in eine rechteckige Fläche ausrollen und mit flüssiger Butter bestreichen. Zimt und Zucker mischen und großzügig auf den Rechtecken verteilen.

Die Rechtecke zu drei großen Rollen ausrollen und in 2 – 3 cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben  mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Backblech legen und nochmal abgedeckt 30 Minuten gehenlassen.

Das Ei mit einer Gabel aufschlagen und die Kanelbullar damit bestreichen. Dann Hagelzucker über die Schnittfläche streuen – ab damit in den Backofen! Auf mittlerer Stufe bei 250 – 275 Grad ca. 5 – 8 Minuten backen bis die Kanelbullar golden sind.

Smaklig måltid!

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Ich glaube daran, dass man über alles im Leben schreiben kann. Hier tue ich das über meine Lebensmittelintoleranz. Denn nein, ich mache keine Diät, ich glaube nicht, das es für Normalos unbedingt gesünder ist, auf Weizen zu verzichten - ich möchte nur, dass andere Betroffene und ich uns wohl fühlen.

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